Unsere Geschichte

Alles begann 2016 an der Keramikschule Landshut: Dennis Demand startete seine Ausbildung zum Keramikergesellen und lernte dort Claudia Kutsche kennen – sie war gerade im letzten Jahr ihrer Meisterprüfung.

Ein Jahr später, 2017, zog es die beiden nach Pfettrach auf das Gelände der alten Schreinerei Hahn. Dort bauten sie ihre Werkstätten auf und gründeten gemeinsam mit anderen Kreativen den Verein „Kulturhandwerk e.V.“, der bis heute Kunst, Kultur und Handwerk fördert.

Aus dieser Gemeinschaft entstand 2023 eine neue Idee: ein Ort, an dem nicht nur gearbeitet, sondern auch geteilt wird – Wissen, Erfahrung, Freude am Gestalten. So öffnete im Juni 2023 das Keramikstudio Landshut seine Türen. Als Claudia im Herbst 2024 kürzertreten wollte, führte Dennis das Studio allein weiter.

Und dann kam ich ins Spiel.

Ich bin Kira Syllwasschy, nach meiner Meisterausbildung kam ich 2024 ebenfalls nach Pfettrach und richtete mir dort meine Werkstatt ein. Dabei lernte ich Dennis kennen – und wir verstanden uns sofort. Als Dennis merkte, dass seine Reise ihn weiter zieht, wuchs aus dieser Freundschaft die Idee, das Studio in eine neue Phase zu führen.

Seit September 2025 habe ich das Studio übernommen. Für mich ist es mehr als nur ein Arbeitsplatz: Es ist ein Treffpunkt, an dem Menschen kreativ werden, sich inspirieren lassen und vor allem eine besondere und notwendige Auszeit von ihrem Alltag finden.

Ob Du das erste Mal Ton in der Hand hältst oder schon Erfahrungen gesammelt hast – hier bist Du willkommen. Komm vorbei, probier Dich aus, und nimm ein Stück Keramikgeschichte mit nach Hause.

Ich bin gespannt, wohin die Reise des Keramikstudios uns noch führt und welche Kapitel wir gemeinsam schreiben werden – und ihr seid live dabei und könnt sie mitgestalten.

Kira Syllwasschy

KERAMIKMEISTERIN & -DESIGNERIN

Kira Syllwasschy fand ihren Weg zur Gestaltung zunächst in der Welt des Maskenbilds und der Filmkunst – fasziniert von der klaren, oft visionären Ästhetik des Science-Fiction-Genres. Diese Einflüsse sind bis heute spürbar und verleihen ihren Arbeiten eine unverwechselbare, manchmal futuristische Note.

Heute arbeitet sie als Keramikmeisterin und -designerin. Ihre besondere Leidenschaft gilt organischen Einzelstücken, die in ihrer Anmutung zwischen Natur und Fiktion schweben. Für ihre ausdrucksstarken, organisch geformten Lampen aus Porzellan erhielt sie bereits eine Auszeichnung.

Ihre Vision ist klar: reduziert, skulptural, atmosphärisch. Sie erschafft bepflanzbare Objekte, organische Lichtkörper, architekturbezogene Keramikinstallationen und Interior-Elemente, die Räume nicht nur ergänzen, sondern definieren.

Jedes Werk ist ein Unikat – individuell entworfen, handwerklich präzise umgesetzt und getragen von der Freude am Gestalten mit einem Material, das scheinbar unendliche Möglichkeiten eröffnet.